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Papstbesuch in Genf zum 70-jährigen Gründungsjubiläum des ÖRK

Pressemitteilung   •   Jun 18, 2018 09:59 CEST

Notre Dame in Genf

Der spektakuläre Besuch von Papst Franziskus beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) am 21. Juni in Genf ist ein wichtiges Ereignis im Rahmen der ökumenischen Feiern zur Gründung des ÖRK vor 70 Jahren. Das Thema lautet „Ökumenischer Pilgerweg: Gemeinsam unterwegs sein, beten und arbeiten“. Seitens der Schweizerischen Landesregierung werden Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ignazio Cassis das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche treffen. Über 40.000 Gäste aus dem In- und Ausland werden in der Reformationsstadt Genf erwartet, die viele interessante Sakralbauten zu bieten hat.

Papstbesuch

Zum Auftakt des Papstbesuchs am 21. Juni wird der Bundespräsident den Papst am Flughafen Genf gemeinsam mit Bundesrat Cassis und Nationalratspräsident Dominique de Buman begrüßen. Papst Franziskus wird in Genf den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) besuchen, der den 70. Jahrestag seiner Gründung unter dem Motto „Ökumenischer Pilgerweg: Gemeinsam unterwegs sein, beten und arbeiten“ feiert. Höhepunkt des Besuches ist ab 17.30 Uhr die Messe im Palexpo vor über 40.000 Gästen, die live auf Eurovision.net und zahlreichen Fernsehkanälen übertragen wird. Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, wird den Papst in Genf begleiten. Auch ein Detachement der Schweizer Garde aus Rom wird mit dem Papst nach Genf reisen. Weitere Informationen unter: www.oikoumene.org

Reformationsstadt Genf

Genf hat mit Calvin schon zu Zeiten der Reformation Kirchengeschichte geschrieben. Neben der Mauer der vier Reformatoren Farel, Calvin, Beza und Knox sowie Führungen zum Thema lohnt der Besuch des internationalen Reformationsmuseums. Weitere Informationen unter: www.geneve.com/de/sehenswertes/500th-anniversary-of-the-reformation/

Genfs Kirchen: Turmspitzen, Dostojewski, Santiago de Compostela und moderne Architektur

Die Architektur der Kathedrale Saint-Pierre hat im Lauf der Geschichte zahlreiche Änderungen erfahren. Die erste Bauphase geht in das Jahr 1160 zurück und dauerte fast ein Jahrhundert. In der Reformationszeit diente sie ab 1535 als protestantische Kirche. Der anstrengende Aufstieg über die 157 Stufen bis zur Turmspitze wird durch einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über die Stadt und den See belohnt. Die Kirche weist zudem die höchste Anzahl romanischer und gotischer Kapitelle in der Schweiz auf. Unter der Kathedrale befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte, in der Überreste aus der Antike zu sehen sind.

Die Basilika Notre-Dame wurde zwischen 1852 und 1857 auf einer ehemaligen Festungsbastion errichtet und ist das wichtigste katholische Gebäude in Genf. Sie befindet sich neben dem Bahnhof Cornavin und ist eine Pilgeretappe auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Aus Molasse errichtet, einem in Genf für den Bau zahlreicher Gebäude verwendetes Gestein, erinnert ihre Architektur an den gotischen Stil des 12. Jahrhunderts.

Die russisch-orthodoxe Kirche von Genf ist ein wahres Meisterwerk im byzantinisch-moskowitischen Stil. Ihre herrlichen vergoldeten Kuppeln leuchten glänzend über der Stadt. 1859 erhielt die russisch-orthodoxe Gemeinde in Genf die Genehmigung zum Bau dieser Kirche – mit der finanziellen Unterstützung durch Anna Feodorowna Constantia, der Schwägerin von Zar Alexander I. Dostojewski taufte hier seine Tochter Sophie, die im Alter von nur 3 Monaten verstarb und heute auf dem Friedhof Plainpalais begraben liegt. Die russische Kirche befindet sich oberhalb des Quartiers Eaux-Vives und wurde am Standort eines ehemaligen Benediktinerkonvents erbaut.

Die kugelförmige, mit rosa Granit gedeckte Kirche Sainte-Trinité weckt durch ihre ungewöhnliche Farbe und Form die Neugier des Betrachters. Mitten im Stadtzentrum ragt diese einzigartige Kirche inmitten eines großen Gebäudekomplexes auf. Sie wurde 1994 eröffnet und ist die letzte römisch-katholische Kirche, die in der Region Genf erbaut wurde. Das Kirchengebäude wurde von dem Architekten Ugo Brunoni gestaltet.

Der Temple de la Madelaine, eine der ältesten Kirchen Genfs, gebaut auf römischen Ruinen, ist aufgrund seiner gotischen Architektur und guten Akustik vor allem für Konzerte beliebt.

Nähere Informationen zu den Kirchen: www.geneve.com/de/attraktionen/basilika-notre-dame-auf-den-spuren-der-pilger/

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